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22.12.2016 SSN Group verkauft zwei Gebäude des Projekts Quartier Bundesallee

Bildquelle: SSN Group AG
Der Schweizer Immobilienentwickler SSN Group AG hat die Bürohäuser 1 und 2 des Quartiers Bundesallee an die Berliner Volksbank verkauft. Das Berliner Unternehmen plant, die erworbenen Räumlichkeiten an dem zentralen Standort als Firmensitz zu nutzen. Die SSN Group AG wurde bei der Transaktion durch die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells International LLP beraten, über die Konditionen wurde durch die beteiligten Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.
Die Bürohäuser verfügen über eine Gesamtnutzfläche von ca. 15.140 m² und beanspruchen damit nur einen Teil des gesamten Quartiers.

„Die SSN Group freut sich, gemeinsam mit der Berliner Volksbank das Quartier Bundesallee zu realisieren“, sagt Michael Tockweiler, CEO der SSN Group AG. „Dieses Milestone-Projekt wird Auftakt für weitere Projekte in der deutschen Hauptstadt sein. Berlin steht bei uns verstärkt im Fokus neben den weiteren Metropolregionen in Deutschland.“

Auf dem Gesamtareal entsteht auf fast 7.500 m² Grundfläche ein attraktives neues Quartier mit Wohn- und Büronutzung, das insgesamt über eine Nutzfläche von ca. 28.600 m² verfügen wird. Davon entfallen ca. 7.200 m² auf 75 Wohnungen und ca. 21.400 m² auf Büros. Außerdem werden 117 Tiefgaragenparkplätze entstehen.

Professor Holger Hagge, Chief Investment Officer und Member Executive Board SSN Group AG: „Mit dem Neubau rücken wir ein ganzes Stadtquartier wieder an die Bundesallee heran. Dabei wird nicht nur eine Lücke im Straßenbild geschlossen, der prominente Knotenpunkt am Eingang zum Berliner Westen erhält außerdem einen attraktiven Blickfang mit zeitlos moderner Architektur.“

Städtebaulich markiert das neue Quartier nicht nur einen Lückenschluss im Straßenbild, sondern die Wiederherstellung eines gewachsenen und geschichtsträchtigen Areals. Die Pläne für das Projekt wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erarbeitet und gemeinsam auf den Weg gebracht. „Auf Bitte des Bezirksamtes hin hat die SSN Group ein Gutachterverfahren durchgeführt und zusammen mit den Fraktionen über den Entwurf entschieden. Das ausgewählte Konzept wurde dem Bebauungsplanverfahren zugrunde gelegt", sagt Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf. „Der geplante Neubau wertet das gesamte Viertel auf. Die alten Straßenräume sollen weitgehend wiederhergestellt werden. Es wurde ein Nutzungsmix eingeplant, der typisch für das Viertel ist. Die enge Zusammenarbeit mit der SSN Group hat sich ausgezahlt, denn mit dem Projekt wird auch ein Stück Stadtreparatur geleistet."

Der Bereich an der Bundesallee und der Nachodstraße ist in drei voneinander unterscheidbare Baukörper geteilt, deren Aufbauten bis zu zehn Geschosse hoch werden. Im Sockelgeschoss sollen Geschäfte und Gastronomie Platz finden, darüber werden Büros eingerichtet. Bis vor kurzem befand sich auf dem Areal ein in den 1970er Jahren errichteter Bürokomplex, der bis 2013 durch das Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf genutzt wurde. Das Gebäude wurde inzwischen vollständig abgetragen und die Tiefbaumaßnahme hat bereits begonnen. Die Fertigstellung des Quartiers ist für 2019 vorgesehen. Dann soll auch die Berliner Volksbank die neuen Räumlichkeiten beziehen.

„Die geplante unkonventionelle Blockrandbebauung wird sich nicht nur städtebaulich perfekt einfügen, sondern auch neuesten Nachhaltigkeitsstandards entsprechen“, so Professor Hagge. „Für die Bauausführung wird die SSN Group AG bevorzugt lokal ansässige Unternehmen und Betriebe beauftragen.“






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