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09.03.2017 TLG erzielt FFO-Zuwachs von 20 % – Portfolio erreicht 2,2 Mrd. Euro

Peter Finkbeiner, Mitglied des Vorstandes der TLG IMMOBILIEN AG
Die TLG IMMOBILIEN AG konnte ihre Funds from Operations (FFO) gemäß den heute veröffentlichten Geschäftszahlen im Jahr 2016 deutlich steigern und erneut den Immobilienwert des Portfolios signifikant ausbauen. Hierzu trugen neben wertsteigernden Maßnahmen in den Objekten und marktbedingten Wertsteigerungen im Wesentlichen eine Reihe weiterer Akquisitionen bei. Darunter unter anderem der Erwerb zweier Büroobjekte in Frankfurt am Main im Oktober 2016, mit dem die Gesellschaft den strategischen Markteintritt in das westliche Bundesgebiet vollzog. Der Immobilienwert des Portfolios betrug somit zum 31. Dezember 2016 rd. EUR 2,2 Mrd. (31.12.2015: 1,8 Mrd.). Das beim Börsengang im Oktober 2014 kommunizierte Ziel, bis Ende 2017 einen Portfoliowert von EUR 2 Mrd. zu erreichen, wurde damit bereits mehr als ein Jahr früher übertroffen.

Die FFO summierten sich im Berichtsjahr auf EUR 76,9 Mio. und lagen damit um 20,1 % höher als im vorangegangenen Geschäftsjahr (EUR 64,0 Mio.). Zugleich wurde die FFO-Jahresprognose, die im August bereits von EUR 72 bis EUR 74 Mio. auf EUR 74 bis EUR 76 Mio. angehoben worden war, übertroffen.

Basis für das erneute deutliche FFO-Wachstum waren vor allem die weiterhin steigenden Mieterlöse, die sich in 2016 auf insgesamt EUR 140,5 Mio. beliefen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 10,3 % (31.12.2015: EUR 127,4 Mio.).

Der EPRA Leerstand im Portfolio bewegte sich mit 3,8 % zum 31. Dezember 2016 weiterhin auf niedrigem Niveau (31.12.2015: 3,7 %). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) im Portfolio der TLG IMMOBILIEN AG betrug zum 31. Dezember 2016 rd. 6,1 Jahre (31.12.2015: 6,5 Jahre). Erfolgreiche Neuvermietungen und Mietvertragsverlängerungen wirkten einem weiteren Rückgang des WALT entgegen. Der EPRA Net Asset Value (EPRA NAV) lag zum Berichtsstichtag bei knapp EUR 1,3 Mrd. bzw. EUR 18,51 je Aktie (31.12.2015: EUR 17,37 je Aktie).

Mit einem Verschuldungsgrad (Net LTV) von 43,4 % wies die TLG IMMOBILIEN AG zum Berichtsstichtag weiterhin eine konservative Finanzierungsstruktur auf. Die durchschnittlichen zahlungswirksamen Fremdkapitalkosten der Gesellschaft konnten im Laufe des Jahres 2016 von 2,79 % auf nur noch 2,46 % gesenkt werden. Die bestehenden Darlehen wiesen zum 31. Dezember 2016 eine durchschnittliche Restlaufzeit von 5,3 Jahren auf. Bei mehr als 99 % des Fremdkapitals sind die Zinssätze durch Festzinsvereinbarungen über die jeweilige Laufzeit fixiert oder durch Zinssicherungsinstrumente abgesichert.

Das Portfolio der TLG IMMOBILIEN AG umfasste zum Berichtsstichtag am 31. Dezember 2016 insgesamt 404 Objekte (31.12.2015: 418). Deren Gesamtwert bemisst sich auf rd. EUR 2,2 Mrd., was einer Steigerung um 26,9 % im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres entspricht (31.12.2015: EUR 1,8 Mrd.). Im Geschäftsjahr 2016 investierte die Gesellschaft insgesamt EUR 442,8 Mio. in den Erwerb von 16 Objekten. Die kombinierte Jahresnettokaltmiete der Ankäufe summiert sich auf EUR 25,9 Mio. und stellt eine wesentliche Grundlage für das weitere Ergebniswachstum dar. Den Expansionsschwerpunkt bildeten im Berichtsjahr Büroimmobilien mit einem Investitionsvolumen von insgesamt EUR 363,7 Mio., wovon allein rd. EUR 167,5 Mio. (Kaufpreis EUR 160,0 Mio.) auf den Kauf zweier Bürogebäude in Frankfurt am Main entfielen.

„Die Finanz- und Portfoliokennzahlen für das Geschäftsjahr 2016 zeigen, dass es der TLG IMMOBILIEN AG gelungen ist, die hohe Wachstumsdynamik seit dem Börsengang im Oktober 2014 beizubehalten, ohne dabei aufseiten der finanziellen Stabilität oder der Portfolioqualität Kompromisse einzugehen. Das beim Börsengang formulierte Ziel, unser Portfolio bis Ende 2017 auf ein wertmäßiges Volumen von EUR 2 Mrd. auszubauen, haben wir bereits mehr als ein Jahr früher erreicht. Gleichzeitig konnten wir unsere FFO erneut deutlich steigern und durch die Akquisitionen unsere Ertragsbasis verbreitern. An diesem Wachstum sollen auch die Aktionäre unserer Gesellschaft partizipieren“, sagt Peter Finkbeiner, Mitglied des Vorstandes der TLG IMMOBILIEN AG.

Niclas Karoff, Mitglied des Vorstandes der TLG IMMOBILIEN AG, ergänzt: „Mit dem Markteintritt in Frankfurt am Main haben wir im Jahr 2016 einen wichtigen strategischen Meilenstein gesetzt. Wir sehen in der Zukunft weitere Expansionsmöglichkeiten in Regionen von Deutschland, in denen wir bisher nicht aktiv waren. Dabei werden wir jedoch auch weiterhin den Grundsätzen treu bleiben, die wir als wichtige Faktoren für unsere bisherigen Erfolge betrachten: die Fokussierung auf Immobilien an attraktiven Standorten, welche uns auch zukünftig eine ausreichende Nähe zu Mietern und Objekten sichern.“

Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufes im Jahr 2016 beabsichtigt der Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat, der ordentlichen Hauptversammlung der TLG IMMOBILIEN AG für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividendenzahlung in Höhe von EUR 0,80 je Aktie vorzuschlagen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Erhöhung um 11,0 % entspricht. Zugleich geht der Vorstand davon aus, im laufenden Geschäftsjahr 2017 die FFO ohne weitere Ankäufe auf EUR 84 Mio. bis EUR 86 Mio. steigern zu können.







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