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14.03.2017 PATRIZIA baut Geschäft als Immobilien Investment Manager weiter aus

Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG
Die PATRIZIA Immobilien AG kann auf ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsjahr als einer der führenden Immobilien Investment Manager in Europa zurückblicken. Das verwaltete Immobilienvermögen, die Assets under Management, erhöhte sich 2016 wie ge-plant um 2,0 Mrd. Euro auf 18,6 Mrd. Euro, während das operative Ergebnis mit 283 Mio. Euro die Prognose von 265 Mio. Euro übertraf. „Es ist uns 2016 gelungen, für unsere Kunden weitere Wachstumspotenziale auf den europäischen Immobilienmärkten zu identifizieren und zu erschließen“, sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG. „Dadurch konnten wir unsere Position weiter festigen, so dass wir auch künftig unseren Kunden bei ihren Investments ein starker Partner sein können, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern.“

Mit dem Verkauf des Harald-Portfolios 2016 wurde nach dem Verkauf der Südewo 2015 erneut ein Geschäftsjahr durch eine sehr profitable Transaktion geprägt. Doch auch ohne diese hochprofitable Transaktion konnte das operative Ergebnis 2016 deutlich gesteigert werden. Bereinigt um den Erlös aus beiden Transaktionen erhöhte sich das operative Ergebnis von 42,7 Mio. Euro 2015 um 69 Prozent auf 72,2 Mio. Euro. Ein wesentlicher Beitrag zum starken Ergebnis entfällt auf gestiegene Gebühreneinnahmen aus dem Management der Immobilien für PATRIZIA Kunden. Die gesamten Managementgebühren stiegen im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 189 Mio. nach 165 Mio. Euro im Jahr 2015, ohne die Gebühren für den Verkauf der Südewo.

Der Anstieg des verwalteten Immobilienvermögens, der Assets under Management, war geprägt von zahlreichen großen Transaktionen. So konnten unter anderem für institutionelle Investoren aus Asien sowohl der bekannte Astro-Tower in Brüssel als auch der Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main erworben werden. In einer Off-Market-Transaktion gelang PATRIZIA zudem der Ankauf eines Portfolios mit rund 3.500 Wohnungen in Deutschland von niederländischen Privatanlegerfonds. Mit der Auflage eines pan-europäischen Fonds für Logistikimmobilien bietet PATRIZIA außerdem seit 2016 institutionellen Investoren die Möglichkeit, in einen Markt mit erheblichen Wachstumsperspektiven zu investieren. Nahezu die Hälfte des Zielvolumens des Fonds von 500 Mio. Euro konnte bereits europaweit investiert werden. Insgesamt belief sich das Transaktionsvolumen 2016 auf 7,2 Mrd. Euro, wovon 5,1 Mrd. Euro bereits abgeschlossen und weitere 2,1 Mrd. Euro bereits vertraglich gesichert werden konnten.

Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten in den europäischen Immobilienmärkten wird PATRIZIA ihren pan-europäischen Wachstumskurs im Sinne ihrer Kunden erfolgreich fortsetzen können. „Wir werden PATRIZIA im Geschäftsjahr 2017 und in den folgenden Jahren von einem der führenden europäischen Immobilieninvestmenthäuser zu einem globalen Anbieter für europäische Immobilieninvestments weiterentwickeln“, sagt Wolfgang Egger. So wurde das globale Fundraising-Team der PATRIZIA, das mittlerweile aus einem Netzwerk von Experten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Australien und Nordamerika besteht, weiter ausgebaut. Im Zuge der internationalen Expansion wird zudem der Vorstand um einen Chief Investment Officer (CIO) erweitert. So wird die Britin Anne Kavanagh ab April von Augsburg und London aus sämtliche Investmenttätigkeiten des Konzerns verantworten. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche, zuletzt war sie für AXA IM – Real Assets tätig.

Auch für die Zukunft erwartet PATRIZIA ein nachhaltiges Ergebniswachstum. Für 2017 wird ein operatives Ergebnis zwischen 60 Mio. und 75 Mio. Euro prognostiziert, das mit dem bereinigten operativen Ergebnis von 72,2 Mio. Euro im Jahr 2016 vergleichbar ist. In der Prognose für das operative Ergebnis 2017 sind 7 Mio. Euro Aufwand für den weiteren Ausbau der weltweiten Fundraising-Aktivitäten enthalten. Für die Assets under Management wird erneut mit einem Wachstum um etwa 2,0 Mrd. Euro auf dann 20,6 Mrd. Euro gerechnet.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen zudem für das abgelaufene Geschäftsjahr vor, den Bilanzgewinn vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Diese Mittel dienen der Investition in die weitere nachhaltige Entwicklung der PATRIZIA. Wie in den Vorjahren sollen über eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln neue Aktien im Verhältnis 10:1 an die Aktionäre ausgegeben werden, um die Liquidität der Aktie weiter zu erhöhen.





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