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13.04.2017 Andermatt Swiss Alps blickt positiv auf das Geschäftsjahr zurück

The Chedi Andermatt. Foto: Andermatt Swiss Alps AG
Auf dem Weg zum Ganzjahres-Resort, das auch in Deutschland immer wieder für Schlagzeilen sorgt, verzeichnet die Andermatt Swiss Alps AG ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 mit Investitionen in Höhe von 90 Millionen Schweizer Franken. Insgesamt flossen bislang 725 Millionen Franken in das derzeit größte Bauvorhaben im gesamten Alpenraum, während Immobilien im Umfang von über 340 Millionen Franken verkauft werden konnten. Die Andermatt Swiss Alps AG mit Sitz in Altdorf (Kanton Uri) erzielte 2016 erstmals einen operativen Cashflow von 4,2 Millionen Franken. Der Verlust von 36,1 Millionen Franken entspricht dabei angesichts der hohen Investitionen den Erwartungen.

„Das Resort hat mit dem Bau zahlreicher Gebäude 2016 weiter Gestalt angenommen“, zieht Franz-Xaver Simmen, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, ein positives Fazit. Der künftige Dorfcharakter sei nun klar erkennbar. „Aber auch in der Ski-Arena Andermatt-Sedrun haben wir große Fortschritte zur Erneuerung und Verbindung der Skigebiete gemacht“, so Simmen weiter. Ein weiterer Höhepunkt war die offizielle Eröffnung des Andermatt Swiss Alps Golf Course. Der über sechs Kilometer lange und schottisch anmutende 18-Loch, Par 72 Championship Golfplatz feierte im Frühjahr 2016 seine Eröffnung. Im selben Jahr zeichneten die World Golf Awards den von Architekt Kurt Rossknecht entworfenen Platz als besten Golfplatz der Schweiz aus.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Umsatz von 80,7 Millionen Franken erzielt, das budgetierte Defizit in Höhe von 36,1 Millionen lag dabei in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (35,6 Millionen). Durch den Abbau von Inventar sowie von kurzfristigen Vermögenswerten erzielte die Andermatt Swiss Alps AG erstmals einen operativen Cashflow über 4,2 Millionen Franken. Das erneut ganzjährig geöffnete Fünf-Sterne-Deluxe-Hotel The Chedi Andermatt verzeichnete einen Zuwachs von 21 Prozent bei seinem Zimmerangebot. Die Ganzjahresauslastung betrug 39 Prozent. Infolgedessen stieg sein Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 23,3 Prozent auf 19,1 Millionen Franken. The Chedi erhielt diverse Auszeichnungen wie „GaultMillau Hotel des Jahres 2017“.

Über 60 Prozent der Wohnungen verkauft

Die Andermatt Swiss Alps AG befindet sich weiterhin in einer Aufbauphase, in der hohe Kosten für Infrastrukturmaßnahmen und Fertigstellung der Immobilien anfallen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 waren über 60 Prozent aller Wohnungen in den fertiggestellten Apartmenthäusern verkauft. Die während des ganzen Jahres vermieteten Ferienwohnungen waren im Durchschnitt zu 41 Prozent ausgelastet. Noch im Herbst 2016 fanden die Richtfeste für das Hotel Radisson Blu, die Ferienwohnanlage Gotthard Residences sowie die Apartmenthäuser Edelweiss und Wolf statt. Während das Radisson Blu und die Gotthard Residences im Sommer 2018 fertiggestellt sein sollen, ist die Übergabe der Wohnungen im Edelweiss und Wolf sowie im Apartmenthaus Schneefalke noch für 2017 vorgesehen. Ende des Jahres kann zudem auch die unterirdische Parkanlage im Resort in Betrieb genommen werden.

Zahl der Skifahrer trotz schwierigen Saisonstart gesteigert

Die SkiArena Andermatt-Sedrun verzeichnete nach einem meteorologisch schwierigen Saisonstart einen insgesamt positiven Winter. Die Zahl der Skifahrer konnte bis Ende März 2017 um 0,8 Prozent gesteigert werden – ohne Berücksichtigung des noch zu erwartenden Ostergeschäfts. Im vergangenen Jahr gingen zwei neue Sesselbahnen in Betrieb, ein Pferdekutschentransport sowie ein Après-Ski-Bahnwagen waren attraktive Zusatzangebote. Die neue technische Beschneiung der Talabfahrt vom Gemsstock nach Andermatt erlaubte zudem einen früheren Saisonstart.

Der Baubeginn der Talstation für die neue Gondelbahn Andermatt-Gütsch schafft die Voraussetzungen, dass dieser wichtige neue Zubringer ins Skigebiet Andermatt-Sedrun auf die Wintersaison 2017/18 hin eröffnet werden kann. Im Jahr 2017 wird der Bau weiterer neuer Anlagen in Angriff genommen, um die vollständige Verbindung der Skigebiete Andermatt und Sedrun spätestens zum Winter 2018/19 sicherzustellen.





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