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04.12.2017 Essener Südviertel: Architekturwettbewerb für Quartier abgeschlossen

© MSP architekten GmbH, Dortmund
Der Wettbewerb für das rund 16.000 Quadratmeter große Areal unweit des Zentrums der Stadt Essen im Südviertel ist entschieden: MSP architekten GmbH aus Dortmund überzeugte die Jury in dem einstufigen Wettbewerb mit ihrem Entwurf und erreichte den ersten Platz. Auf dem Gelände, circa 600 Meter Luftlinie westlich des Essener Hauptbahnhofs, soll ein nutzungsgemischtes urbanes Quartier mit Wohnungen, Büros, Hotel und Nahversorgung entstehen. Die Fläche befindet sich seit Ende letzten Jahres im Besitz der OFB Projektentwicklung.

Ausgelobt wurde der Wettbewerb von der OFB Projektentwicklung GmbH. Das Wettbewerbsmanagement wurde durch die ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH aus Haan in Abstimmung mit der Stadt Essen und der Architektenkammer NRW durchgeführt. Der Wettbewerb erfolgte als einstufiger, nicht offener Einladungswettbewerb. Ein Preisgericht mit Vertretern der Stadt Essen, externen Fachleuten, politischen Vertretern und der OFB, entschied in geheimer Sitzung über die Vergabe der Preise. Den zweiten Platz belegte der Entwurf von Koschany + Zimmermann Architekten GmbH, Essen und den dritten Platz erzielte die ACMS Architekten GmbH, Wuppertal. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbs waren: ARGE Tchoban Voss Architekten, Hamburg, und 1 zu 1 Architekten, Münster; Kasper Kraemer Architekten, Köln sowie die ARGE De Zwarte Hond GmbH, Köln mit Office 03, Köln. Der Siegerentwurf wird im Rahmen einer Ausstellung in der Stadtbibliothek Essen der Öffentlichkeit vorgestellt. Vom 12. bis zum 23. Dezember sind dort die Ergebnisse zu sehen (Dienstag bis Freitag von 10-19 Uhr und Samstag von 10-14 Uhr).

Herr Best, Stadtdirektor der Stadt Essen, freut sich nach der Entscheidung des Wettbewerbs über den Sieger-Entwurf: "Der Entwurf wird den hohen städtebaulichen Ansprüchen und der exponierten Lage des Standortes gerecht. Mit der im Entwurf vorgesehenen hohen urbanen Qualität und der attraktiven Nutzungsmischung wird das neue Quartier eine große Bereicherung für den Standort sein."

Der Siegerentwurf vereint eine klar strukturierte, flexible und leistungsfähige Grundstruktur mit einer klaren Trennung von privatem und öffentlichem Raum. Vielfältige Freiräume gliedern die Struktur des Quartiers. Als zentrales Element ist ein begrünter Quartiersplatz vorgesehen, der zum Spielen und Verweilen einlädt. Zahlreiche weitere Plätze zwischen den Wohn- und Geschäftshäusern erhöhen die Aufenthaltsqualität. Vorgesehen sind begrünte Dächer, die auch für den Einsatz von Fotovoltaik möglich sind.

Jens Platt, Büroleiter Düsseldorf der OFB, sagt über den abgeschlossenen Wettbewerb: "Der Entwurf von MSP architekten besticht durch einen prägnanten, städtebaulichen Ansatz, der das Quartier mit der Umgebung vernetzt. Durch das Angebot an Freiräumen wird ein Mehrwert für den gesamten Stadtteil geschaffen."

Der Standort zeichnet sich durch seine zentrale Lage direkt im Zentrum der Stadt und seine sehr gute Verkehrsanbindung aus. Die Autobahn ist über die Anschlussstelle Essen Zentrum ebenso schnell zu erreichen wie die Bundesstraße B224 (Friedrichstraße), die eine Verbindung zu allen Essener Stadtteilen ermöglicht. Der nahegelegene Hauptbahnhof gewährt eine perfekte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Fußläufig sind sowohl die Innenstadt von Essen und der Stadtgarten an der Philharmonie in nur 15 Minuten erreichbar. Begrenzt wird das Gebiet im Westen durch die Friedrichstraße (B224) und im Süden durch die Kruppstraße.






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