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02.12.2025 Bas spaltet – Bauwirtschaft braucht Lösungen, keine Kampfbegriffe

Der Sächsische Baugewerbeverband (SBV) kritisiert die jüngsten Äußerungen von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas scharf. Diese hatte Arbeitgeberverbände und Unternehmen als „Gegner“ bezeichnet. Aus Sicht der Bauwirtschaft sendet eine solche Sprache ein verheerendes Signal.

„Es ist mehr als befremdlich, wenn eine Bundesarbeitsministerin solche Worte wählt“, sagt Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Baugewerbeverbandes. „Solche provozierenden Aussagen helfen in der aktuellen wirtschaftlich angespannten Lage nicht weiter. Die Ministerin zeichnet damit ein Bild einer Gesellschaft im permanenten Kampfmodus. In unseren Betrieben arbeiten Arbeitgeber und Beschäftigte seit Jahrzehnten Seite an Seite. Da kämpft niemand gegen jemanden. Da wird gebaut, ausgebildet und gemeinsam Verantwortung getragen.“

Statt Gräben aufzureißen, brauche es endlich politische Lösungen. „Die Formulierungen der Ministerin wirken wie Öl im Feuer einer ohnehin verunsicherten Gesellschaft – man kann nur hoffen, dass es ein sprachlicher Ausrutscher war und nicht ihre tatsächliche politische Haltung“, so Nostitz.

Der SBV lädt die Ministerin Bärbel Bas ein, sächsische Bau- und Handwerksbetriebe zu besuchen. „Dort wird sie sehen, dass es diese Gegensätze schlicht nicht gibt – nur Menschen, die täglich dieses Land am Laufen halten“, betont Nostitz.


























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