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08.05.2026 BFW Baden-Württemberg begrüßt wohnungspolitische Signale

Der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg begrüßt im Wesentlichen die neue wohnungspolitische Weichenstellung von Grünen und CDU im Koalitionsvertrag. Aus Sicht des BFW greifen die Parteien damit zahlreiche Forderungen auf, die der BFW in den vergangenen Jahren immer wieder zur Stärkung von Wohnungsbau, Eigentumsbildung und privaten Investitionen erhoben hat.

Besonders positiv seien die geplante Förderung für die ersten eigenen vier Wände mit dem „HeimVorteil BW“, die angestrebten Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer, die angekündigte steuerliche Entlastung privater Vermieter sowie die Forderung nach besseren Abschreibungsbedingungen für den Mietwohnungsbau.

„Die Koalition setzt wichtige Signale für mehr Investitionsbereitschaft im Wohnungsbau und erkennt an, dass bezahlbarer Wohnraum ohne privates Kapital kaum möglich ist“, erklärt der Geschäftsführer des BFW Baden-Württemberg, Gerald Lipka.

Der Verband begrüßt zudem, dass Eigentumsbildung wieder stärker als Bestandteil der Altersvorsorge gesehen wird. „Familien brauchen realistische Chancen auf die eigenen vier Wände, Vermieter und Wohnungsunternehmen verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen, damit Investitionen in Neubau und Bestand wieder attraktiv werden“, so Lipka. Positiv bewertet der Verband die geplanten Landesbürgschaften für Wohnungsbauakteure sowie die angekündigte stärkere Differenzierung im Mietrecht zwischen privaten Kleinvermietern und großen Wohnungskonzernen. Kritisch sieht der BFW hingegen die Fortschreibung der Mietpreisbremse.

























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