22.05.2026 Baufertigstellungszahlen: Jetzt Hemmnisse für das Bauen einreißen
Die Zahl der Baufertigstellungen ist 2025 laut Statistischem Bundesamt um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Dr. Denny Ohnesorge, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), fordert angesichts dieser alarmierenden Zahlen ein entschlossenes gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern.
„Es ist Zeit, die Hemmnisse für das Bauen einzureißen! Neben steigenden Bauzinsen sind es politisch gemachte Vorschriften und bürokratische Hürden, die das Bauen für die Menschen verteuern. Die föderale Zersplitterung der Landesbauordnungen muss endlich ein Ende haben. Bund und Länder müssen an einem Strang ziehen. Wir brauchen verbindliche Mechanismen, die sicherstellen, dass bundesweite Musterregelwerke automatisch in Landesrecht überführt werden.
Als Behelfslösung bringen die Bundesländer eigene Schneller-Bauen-Gesetze auf den Weg. Wer als Unternehmen seriell und bundesweit baut, steht damit vor einem Flickenteppich unterschiedlicher Beschleunigungsregeln mit unterschiedlichen Anforderungen je nach Bundesland. Das ist strukturell das gleiche Problem wie bei den Landesbauordnungen selbst: ein föderaler Wildwuchs entsteht. Deshalb fordern wir den Bund auf, auch hier koordinierend einzugreifen und gemeinsam mit den Ländern verbindliche Mindeststandards für Beschleunigungsmaßnahmen zu definieren.
Der aktuell im Parlament diskutierte Gebäudetyp E bietet eine echte Chance für kostengünstigeres Bauen, wenn der Gesetzgeber die damit verbundenen Haftungsrisiken für bauausführende Unternehmen klar und verlässlich regelt. Solange diese Frage offenbleibt, werden Unternehmen das vereinfachte Bauen nicht in der Breite nutzen können. Hier ist der Gesetzgeber in der Pflicht, zügig Rechtssicherheit zu schaffen.
Eine vertane Chance stellt die ausgebliebene Flexibilisierung der Losbindung bei der öffentlichen Vergabe dar. Das Vergabebeschleunigungsgesetz hätte den Rahmen bieten können, serielles Bauen durch angepasste Vergaberegeln deutlich attraktiver zu machen. Diese Chance hat die Bundesregierung ungenutzt verstreichen lassen.“
„Es ist Zeit, die Hemmnisse für das Bauen einzureißen! Neben steigenden Bauzinsen sind es politisch gemachte Vorschriften und bürokratische Hürden, die das Bauen für die Menschen verteuern. Die föderale Zersplitterung der Landesbauordnungen muss endlich ein Ende haben. Bund und Länder müssen an einem Strang ziehen. Wir brauchen verbindliche Mechanismen, die sicherstellen, dass bundesweite Musterregelwerke automatisch in Landesrecht überführt werden.
Als Behelfslösung bringen die Bundesländer eigene Schneller-Bauen-Gesetze auf den Weg. Wer als Unternehmen seriell und bundesweit baut, steht damit vor einem Flickenteppich unterschiedlicher Beschleunigungsregeln mit unterschiedlichen Anforderungen je nach Bundesland. Das ist strukturell das gleiche Problem wie bei den Landesbauordnungen selbst: ein föderaler Wildwuchs entsteht. Deshalb fordern wir den Bund auf, auch hier koordinierend einzugreifen und gemeinsam mit den Ländern verbindliche Mindeststandards für Beschleunigungsmaßnahmen zu definieren.
Der aktuell im Parlament diskutierte Gebäudetyp E bietet eine echte Chance für kostengünstigeres Bauen, wenn der Gesetzgeber die damit verbundenen Haftungsrisiken für bauausführende Unternehmen klar und verlässlich regelt. Solange diese Frage offenbleibt, werden Unternehmen das vereinfachte Bauen nicht in der Breite nutzen können. Hier ist der Gesetzgeber in der Pflicht, zügig Rechtssicherheit zu schaffen.
Eine vertane Chance stellt die ausgebliebene Flexibilisierung der Losbindung bei der öffentlichen Vergabe dar. Das Vergabebeschleunigungsgesetz hätte den Rahmen bieten können, serielles Bauen durch angepasste Vergaberegeln deutlich attraktiver zu machen. Diese Chance hat die Bundesregierung ungenutzt verstreichen lassen.“




