12.10.2026 Wohnungswirtschaft: Bayern hat Weichen gestellt, Bund ist gefordert
Der Wohnungsbau in Bayern braucht dringend neuen Schwung. Die nötigen Impulse stehen deshalb im Mittelpunkt der dreitägigen Fachtagung „WohWi im Dialog“ des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen. Bauminister Christian Bernreiter stellt die neue Wohnraumförderung vor und zeigt die Prioritäten bei den Rekordmitteln auf. „Wir brauchen dringend mehr Wohnungen. Dafür muss der Wohnungsbau wieder attraktiv werden“, sagt Verbandsdirektor Hans Maier. Entscheidend seien vor allem niedrigere Baukosten und passende politische Rahmenbedingungen.
Beim einfachen Bauen ist der Bund am Zug
Bei der Senkung der Baukosten sieht der VdW Bayern den Freistaat auf dem richtigen Weg. Bayern hat technische Anforderungen in der Wohnraumförderung reduziert, das Bauordnungsrecht vereinfacht und mit 19 Pilotprojekten zum Gebäudetyp-e praktische Erfahrungen mit dem einfachen Bauen gesammelt. Bei einzelnen Projekten konnten die Bauwerkskosten um mehr als 15 Prozent gesenkt werden. Für eine breite Anwendung einfacher Baustandards fehlt jedoch weiterhin die notwendige Rechtssicherheit auf Bundesebene. Hier sei jetzt die Bundesregierung in der Verantwortung. „Ob das am Ende Gebäudetyp-e, wie einfach Bauen oder Gebäudetyp N für normal bauen heißt, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass wir schnell einen rechtssicheren Rahmen bekommen und auf überflüssige Standards verzichten können“, betont Maier.
Förderung braucht Verlässlichkeit
Gleichzeitig bleibt die Wohnraumförderung für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft unverzichtbar. Der Freistaat stellt für 2026 und 2027 Rekordmittel bereit und ordnet das Fördersystem ab 2027 neu. Der VdW Bayern begrüßt die hohen Investitionen. Entscheidend sei nun, dass daraus langfristige Planungssicherheit für die Unternehmen entsteht. „Die Wohnungswirtschaft braucht Förderkontinuität und auskömmliche Bedingungen. Wer Grundstücke kauft und Projekte über Jahre plant, muss sich auf die grundlegenden Rahmenbedingungen verlassen können“, fordert Maier.
Für den Verbandsdirektor führt kein Weg an einer Kombination aus Förderung und besseren Marktbedingungen vorbei. Steuerliche Anreize sollen privates Kapital mobilisieren, niedrigere Standards die Baukosten reduzieren und verlässliche Förderprogramme dauerhaft bezahlbare Wohnungen ermöglichen. „Der Staat kann den Wohnungsmarkt nicht ersetzen. Es ist aber seine Pflicht, die nötigen Voraussetzungen für den Wohnungsbau zu schaffen. „Wir müssen raus aus dem Erklären und wieder ins Machen kommen.“
Seit 60 Jahren: Impulse aus Reit im Winkl
Bei „WohWi im Dialog“ diskutieren mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung drei Tage lang über die aktuellen Herausforderungen der Branche. Die Veranstaltung steht unter der Leitfrage: „Wie kommt der Wohnungsbau wieder in Gang?“ Die Tagung findet bereits seit 60 Jahren in der Gemeinde Reit im Winkl statt.
Beim einfachen Bauen ist der Bund am Zug
Bei der Senkung der Baukosten sieht der VdW Bayern den Freistaat auf dem richtigen Weg. Bayern hat technische Anforderungen in der Wohnraumförderung reduziert, das Bauordnungsrecht vereinfacht und mit 19 Pilotprojekten zum Gebäudetyp-e praktische Erfahrungen mit dem einfachen Bauen gesammelt. Bei einzelnen Projekten konnten die Bauwerkskosten um mehr als 15 Prozent gesenkt werden. Für eine breite Anwendung einfacher Baustandards fehlt jedoch weiterhin die notwendige Rechtssicherheit auf Bundesebene. Hier sei jetzt die Bundesregierung in der Verantwortung. „Ob das am Ende Gebäudetyp-e, wie einfach Bauen oder Gebäudetyp N für normal bauen heißt, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass wir schnell einen rechtssicheren Rahmen bekommen und auf überflüssige Standards verzichten können“, betont Maier.
Förderung braucht Verlässlichkeit
Gleichzeitig bleibt die Wohnraumförderung für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft unverzichtbar. Der Freistaat stellt für 2026 und 2027 Rekordmittel bereit und ordnet das Fördersystem ab 2027 neu. Der VdW Bayern begrüßt die hohen Investitionen. Entscheidend sei nun, dass daraus langfristige Planungssicherheit für die Unternehmen entsteht. „Die Wohnungswirtschaft braucht Förderkontinuität und auskömmliche Bedingungen. Wer Grundstücke kauft und Projekte über Jahre plant, muss sich auf die grundlegenden Rahmenbedingungen verlassen können“, fordert Maier.
Für den Verbandsdirektor führt kein Weg an einer Kombination aus Förderung und besseren Marktbedingungen vorbei. Steuerliche Anreize sollen privates Kapital mobilisieren, niedrigere Standards die Baukosten reduzieren und verlässliche Förderprogramme dauerhaft bezahlbare Wohnungen ermöglichen. „Der Staat kann den Wohnungsmarkt nicht ersetzen. Es ist aber seine Pflicht, die nötigen Voraussetzungen für den Wohnungsbau zu schaffen. „Wir müssen raus aus dem Erklären und wieder ins Machen kommen.“
Seit 60 Jahren: Impulse aus Reit im Winkl
Bei „WohWi im Dialog“ diskutieren mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung drei Tage lang über die aktuellen Herausforderungen der Branche. Die Veranstaltung steht unter der Leitfrage: „Wie kommt der Wohnungsbau wieder in Gang?“ Die Tagung findet bereits seit 60 Jahren in der Gemeinde Reit im Winkl statt.




