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28.03.2018 Areal Wolf Basel soll attraktives Wohn- und Arbeitsgebiet werden

Fotocredit: SBB
Die SBB und der Kanton Basel-Stadt gaben 2017 eine Studie in Auftrag, wie das Areal Wolf umgenutzt werden könnte. Nun liegen die Resultate vor. Der neue Stadtteil bietet sich an für eine vielfältige Nutzung mit Wohnen, Logistik, Gewerbe und Büros. Zur Weiterbearbeitung empfohlen sind die Entwürfe von Christ & Gantenbein (Basel) und EM2N (Zürich). Im Hinblick auf die nächste Planungsphase fand ein Workshop mit lokalen Interessengruppen statt.

Die SBB als Grundeigentümerin plant, das Areal Wolf Basel mittelfristig zu einem attraktiven und vielfältigen Wohn- und Arbeitsgebiet umzunutzen. Das Areal verfügt über eine Gesamtgröße von rund 160.000 m². Neben den bestehenden Logistiknutzungen sollen Büros, Dienstleistungen, Gewerbe und möglichst viele Wohnungen entstehen.

Ob das machbar ist, liess die SBB, unterstützt durch den Kanton Basel-Stadt, letztes Jahr in einem Studienauftragsverfahren prüfen. Sie beauftragte vier Planungsteams, konkrete Vorschläge zu Städtebau, Nutzungspotenzial und -mix sowie zur verkehrlichen Entwicklung auszuarbeiten:

•Christ & Gantenbein, Basel (mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekt, Bern; Rudolf Keller & Partner Verkehrsingenieure AG, Muttenz)
•EM2N | Mathias Müller | Daniel Niggli Architekten AG, Zürich (mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich; ewp AG, Zürich; Cabane Partner – Urbane Strategien und Entwicklung, Basel)
•Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten AG, Zürich (mit Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich; IBV Hüsler AG, Zürich)
•HHF Architekten, Basel (mit antón & ghiggi landschaft architektur GmbH, Zürich TEAMverkehr.zug AG, Cham)

Ein Beurteilungsgremium unter Leitung von Professor Harry Gugger von der EPFL (École polytechnique fédérale de Lausanne) wertete die eingereichten Arbeiten aus. Es kam unter anderem zu folgenden Schlussfolgerungen:

•Der neue Stadtteil ist vielfältig nutzbar: Ein hoher Anteil an Wohnen, ergänzt mit Logistik, Gewerbe, Büroflächen sowie publikumsorientierten Nutzungen wie Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Dieses Resultat ist erfreulich, da Basel einen grossen Bedarf an Wohn- und Arbeitsflächen hat.
•Ausgewählte Bestandsgebäude, insbesondere die historischen Bauten im Zentrum des Areals, können erhalten werden und zur Identität des Quartiers beitragen.
•Die Logistik soll künftig mit den restlichen Nutzungen räumlich getrennt erschlossen werden. Die Erschließung für den motorisierten Verkehr ist bereits sehr gut. Für den öffentlichen Verkehr und den Fuß- und Veloverkehr ist sie zu verbessern.

Städtebauliches Konzept und Entwicklungsplan bis Ende 2018.

Das Beurteilungsgremium bestand aus Vertreterinnen und Vertretern von SBB, Kanton Basel-Stadt sowie Fachexperten aus den Bereichen Städtebau, Architektur und Landschaft. Es empfiehlt, für das weitere Vorgehen die beiden Ansätze von Christ & Gantenbein und EM2N zu kombinieren und zu einem städtebaulichen Konzept mit Entwicklungsplan auszuarbeiten. Diese Resultate sollen bis Ende 2018 vorliegen und der Öffentlichkeit dann in einer Ausstellung präsentiert werden.

Interessengruppen und Nachbarquartiere beteiligt.

Am 21. März präsentierten die SBB und der Kanton die Resultate im Rahmen eines Workshops verschiedenen interessierten lokalen Gruppen. Darunter befanden sich auch Vertreterinnen und Vertreter der angrenzenden Quartiere. Deren Hinweise und Feedbacks werden geprüft und nach Möglichkeit in der nächsten Planungsphase berücksichtigt. Ende 2016 konnten dieselben Interessierten im Rahmen des ersten Workshops bereits lokale Bedürfnisse und Überlegungen für das Studienauftragsverfahren einbringen.












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