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07.08.2018 alstria mit starken Vermietungsaktivitäten – Prognose angehoben

Olivier Elamine, CEO der alstria
Die alstria office REIT-AG berichtet über ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2018. Trotz planmäßig beendeter Mietverträge führten höhere Mieterträge aus dem Ankauf neuer Immobilien im ersten Halbjahr 2018 im Vorjahresvergleich zu einem Anstieg des Mietumsatzes um 3,1% auf EUR 96,2 Mio.

Das operative Ergebnis (FFO=Funds from Operations) der ersten sechs Monate belief sich plangemäß auf EUR 58,1 Mio. (+2,6%). Die FFO-Marge blieb mit 60,3% (H1 2017: 60,6%) auf ihrem hohen Niveau und belegt die Profitabilität des Unternehmens. Das Konzern-Nettoergebnis lag in der Berichtsperiode bei EUR 62,5 Mio. und vergleicht sich mit EUR 78,6 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Veränderung resultierte hauptsächlich aus einem einmaligen Verkaufsgewinn in Höhe von EUR 23,3 Mio. im 1. Halbjahr 2017, der im Zusammenhang mit dem Verkauf der „Kaisergalerie“ in Hamburg stand.

Nettoverschuldungsgrad von 34,7%, EPRA-NAV je Aktie bei EUR 12,53

In den ersten sechs Monaten 2018 wuchs alstrias bilanzielles Eigenkapital verglichen mit dem Stand per 31. Dezember 2017 um 13,5% auf EUR 2.218 Mio. Die Dividendenzahlung von EUR 92,2 Mio. (EUR 0,52 je Aktie) an die Aktionäre der Gesellschaft im zweiten Quartal 2018 wurde durch den Ergebnisbeitrag in den ersten sechs Monaten des Jahres (EUR 62,5 Mio.), die Kapitalerhöhung im ersten Quartal 2018 (EUR 190,5 Mio.) und den Effekt aus der Wandlung der Wandelanleihe (EUR 98,6 Mio.) überkompensiert. alstrias EPRA-NAV je Aktie lag per 30. Juni 2018 bei EUR 12,53. Die bilanzielle Stärke der alstria wird durch eine REIT-Eigenkapitalquote von 63,2% und einen Nettoverschuldungsgrad von 34,7% verdeutlicht.

Vermietungsleistung von 64.800 qm

Der deutsche Vermietungsmarkt ist nach wie vor sehr liquide und unterstützte alstrias Vermietungsleistung im ersten Halbjahr 2018. Insgesamt wurden neue Mietverträge für 36.500 qm und Mietvertragsverlängerungen für 28.300 qm unterzeichnet. Die EPRA-Leerstandsquote sank verglichen mit dem 30. März 2018 leicht von 11,2% auf 11,0%.

Akquisitionsvolumen von EUR 123,2 Mio. und Verkäufe im Wert von EUR 13,6 Mio. im bisherigen Jahresverlauf

Im zweiten Quartal erwarb alstria zwei Büroimmobilien in Frankfurt und Wiesbaden mit einer gesamten Mietfläche von 14.700 qm zu Gesamtkosten von EUR 35,8 Mio. (EUR 2.400/qm). Die beiden Gebäude ergänzen alstrias bestehendes Portfolio und bieten mittelfristig ein deutliches Mietsteigerungspotenzial. Derzeit verfügen die Objekte über einen kombinierten Mietertrag von EUR 1,2 Mio. (EUR 13,7/qm) und eine Leerstandsquote von insgesamt 49%. Das Akquisitionsvolumen seit Jahresbeginn liegt damit bei EUR 123,2 Mio. Gleichzeitig hat alstria das Portfolio weiter gestrafft und zwei Immobilien in Bremen und Harburg für insgesamt EUR 13,6 Mio. veräußert. Die Gebäude wurden mit einem durchschnittlichen Aufschlag von 5,5% im Vergleich zur letzten externen Bewertung veräußert.

Anhebung der Prognose für das Geschäftsjahr 2018

Basierend auf dem Ergebnis des ersten Halbjahres erhöht alstria die Prognose für das Gesamtjahr 2018. Erwartet wird nunmehr ein Umsatz von EUR 190 Mio. (bisher: EUR 187 Mio.) und ein FFO in Höhe von EUR 113 Mio. (bisher: EUR 110 Mio.). Die Anpassung resultiert aus zusätzlichen Mieterträgen im Zusammenhang mit Neuakquisitionen, höheren Mieteinnahmen in Verbindung mit einer stärkeren Indexierung und dem späteren Abgang von verkauften Objekten.

„In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 hat sich unser Geschäft planmäßig entwickelt", sagte Olivier Elamine, CEO von alstria. „Unser Portfolio war weiterhin renditestark, getragen von einer soliden Mieternachfrage in den Märkten, in denen wir tätig sind. Die stärkste Mieternachfrage verzeichneten wir vor allem bei unseren Entwicklungsobjekten, die entsprechend den von uns erwarteten Veränderungen der Unternehmensnachfrage eine hohe Flächenqualität bieten. Der Investmentmarkt bleibt herausfordernd. Wir konzentrieren uns weiterhin auf ausgewählte Standorte, von denen wir glauben, dass sie mittelfristig von einer Verbesserung des lokalen Umfeldes profitieren werden. Gleichzeitig arbeiten wir weiter an einer Bereinigung unseres Portfolios, was insgesamt zu einer Qualitätsverbesserung des Gesamtportfolios führt."









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