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23.08.2018 Neue Marken am Alex – CENTRUM konzipiert Alexanderhaus neu

Bildrechte: CENTRUM Gruppe
Das denkmalgeschützte Alexanderhaus am Alexanderplatz wird wieder zu einem einladenden Geschäftshaus, dessen Besuch sich lohnt: Die CENTRUM Gruppe aus Düsseldorf hat die Einzelhandelsflächen im Alexanderhaus von Grund auf neu konzipiert. Dabei wurden die Eingänge zu den Geschäften nach außen verlegt. Der bisher introvertierte Mall-Charakter weicht einer Öffnung, sodass jetzt alle Shops vom Alexanderplatz sowie von der Dircksen- und der Grunerstraße aus zugänglich sind.

Zugleich haben die drei Geschäftsetagen ein frisches Design erhalten. Mit der Revitalisierung des Alexanderhauses hat die CENTRUM Gruppe moderne Shopping-Konzepte umgesetzt, insbesondere junge Mode und Marken-Geschäfte werden für einen lebhaften Mietermix sorgen. Die ersten Geschäfte wurden fertiggestellt, die weiteren Eröffnungen erfolgen im Laufe dieses Jahres.

Der Alexanderplatz ist einer der prominentesten Plätze in Berlin, er zählt mit täglich hunderttausenden Besuchern zu den beliebtesten Einkaufsdestinationen in Deutschland. „Traditionell ist der Alexanderplatz ein sehr starker Platz für den Einzelhandel, der sich aufgrund zahlreicher Vorhaben weiterhin positiv entwickeln wird. Wir erfahren ein hohes Mieterinteresse, insbesondere im Bereich junger Mode. Derzeit sind bereits 75 Prozent der Flächen vermietet. Für die verbleibenden Geschäfte gibt es mehr Interessenten, als wir Flächen zur Verfügung stellen können. Mit unserem Angebot werden wir die Vielfalt am Alexanderplatz noch einmal sehr bereichern“, sagt Rudi Purps, Geschäftsführer der CENTRUM Holding.

Seit Mitte 2017 modernisiert die CENTRUM Gruppe – sie feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen – die Einzelhandelsflächen im ersten Untergeschoss, Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des Alexanderhauses. Insgesamt entstehen an diesem exponierten Standort 13 Geschäfte und Restaurants auf zusammen 7.500 Quadtratmetern Mietfläche. Viele Läden sind bereits bezogen. Tchibo und ein Souvenir-Shop sind wie bisher vertreten. Neu eröffnet hat Vodafone. Im Juni wurde eine Fläche an das Sportswearkonzept Foot Locker übergeben, zu den Neuheiten am Alexanderplatz zählen künftig die japanische Modemarke Uniqlo und die Makeup-Marke NYX. Zur Steigerung der Attraktivität des Geschäftshauses werden ein Pasta Deli, ein denn’s-Biomarkt und ein dm-Drogeriemarkt eröffnen.

Die Berliner Sparkasse, die in diesem Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum begeht, hat seit der Errichtung des Alexanderhauses vor mehr als 80 Jahren hier ihren Hauptsitz. Sie empfängt bereits seit März ihre Kunden in einer neu gestalteten Filiale. Dafür wurde der Standort von der Sparkasse komplett umgebaut und in den Westflügel des Gebäudes verlegt. Auf drei Etagen stehen 1.200 Quadratmeter für die Kundenberatung zur Verfügung. Ein- und Auszahlungen sowie Kontoservices sind rund um die Uhr an 22 Geräten möglich. Vier weitere SB-Medien sind direkt von außen an der Fassade zur Grunerstraße zugänglich.

Das Alexanderhaus wurde wie das benachbarte Berolinahaus Anfang der 1930er-Jahre nach den Entwürfen des Architekten Peter Behrens errichtet und 1932 fertiggestellt. Die achtgeschossigen Gebäude entstanden in moderner Stahlbeton-Skelettbauweise und sind die einzigen historischen Häuser am Alexanderplatz. Sie stehen unter Denkmalschutz. Prägend und charakteristisch sind im ersten Obergeschoss beider Gebäude die vorstehenden und umlaufenden Glasgalerien sowie an den Stirnseiten die gegenüberliegenden, vertikalen Lichtbänder.

Angesichts der besonderen Historie des Standorts greift die CENTRUM Gruppe eine Idee des Architekten Peter Behrens wieder auf, der im Alexander- und im Berolinahaus Übergänge zum Verteilergeschoss des U-Bahnhofs Alexanderplatz vorgesehen hatte. „Wir werden den Zugang vom Alexanderhaus zum Zwischengeschoss der U-Bahn in Abstimmung mit den Berliner Verkehrsbetrieben BVG wieder öffnen“, sagt Rudi Purps, Geschäftsführer der CENTRUM Holding.

Die CENTRUM wird die Neugestaltung im Alexanderhaus im ersten Quartal 2019 abschließen. Sie investiert rund 35 Millionen Euro in die Revitalisierung der Geschäftsetagen.









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