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08.10.2018 Deutsche Asset One erwirbt Wohnportfolios für 90 Mio. Euro

Thilo von Stechow, Geschäftsführer der Deutschen Asset One.
Die Deutsche Asset One, Investment-Spezialist für Wohnimmobilien im gesamten Bundesgebiet, hat 750 Wohnungen im Wert von rund 90 Millionen Euro für zwei Service-Mandate von Union Investment erworben. Die Wohnungen an den Standorten Hamburg, Leipzig, Magdeburg und Saarbrücken wurden überwiegend als Off-Market-Transaktionen gehandelt. Zu den Verkäufern zählen unterschiedliche deutsche Family Offices. In den vergangenen 24 Monaten erwarb die Deutsche Asset One für die beiden Service-Mandate Wohnimmobilien im Wert von rund 500 Millionen Euro.

„Für diese Mandate haben wir mit der Deutschen Asset One einen exzellenten Investment- und Asset-Management-Partner mit bundesweiter Expertise und sehr gutem Marktzugang im Wohnimmobiliensegment an unserer Seite. Wir freuen uns, dass wir unseren Anlegern durch den Zugang zu unterschiedlichen Standorten eine attraktive Asset-Allokation zur Risikostreuung bieten können“, sagt Bernhard Kraus, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH. Thilo von Stechow, Geschäftsführer der Deutschen Asset One, ergänzt: „Für diverse Anleger können wir anhand eines festen Kriterienkatalogs attraktive Standorte für Wohnimmobilien im gesamten Bundesgebiet identifizieren. Unser kontinuierliches Wachstum mit einem aktuell verwalteten Immobilienvermögen in Höhe von über einer Milliarde Euro belegt dies nachdrücklich. In den kommenden beiden Jahren planen wir weitere Transaktionen in Höhe von rund 500 Millionen Euro.“

Leipzig und Magdeburg zählen laut dem im August 2018 erschienenen Wohnungsmarktbericht von Empira zu den beiden attraktivsten Investmentstandorten in den Neuen Bundesländern. Beide Städte weisen eine hohe Dynamik auf. In Leipzig stiegen die Angebotsmieten seit 2008 um 35 Prozent, das durchschnittliche Mietpreisniveau liegt aktuell bei 6,50 Euro pro Quadratmeter. Die Attraktivität Magdeburgs zeigte sich laut Savills im vergangenen Jahr angesichts eines um 36 Prozent im Vergleich zu 2016 gestiegenen Transaktionsvolumens bei Wohnungen.

Die Elbmetropole Hamburg hat in den vergangenen fünf Jahren einen Bevölkerungszuwachs von fünf Prozent verzeichnet. 2017 gab es zwar einen Rekord an Wohnungsbaugenehmigungen, doch die Vorgabe des Senats von mindestens 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr konnte noch nicht erreicht werden. Entsprechend stiegen die Hamburger Angebotsmieten laut JLL-Angaben im ersten Halbjahr 2018 auf Jahressicht um knapp sieben Prozent. Saarbrücken wiederum verzeichnete 2017 einen Nettozuwachs von 2.000 Einwohnern. In der saarländischen Landeshauptstadt werden bis 2030 nach dem Willen der Stadtverwaltung 3.300 neue Wohnungen entstehen.








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