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03.12.2018 DAVE-Trends: Investoren schwenken um – Fachmärkte stark im Fokus

DAVE, der Zusammenschluss von elf deutschlandweit aktiven Immobilienberatungsunternehmen, sieht aktuell zwei Trends, die sich auch im kommenden Jahr fortsetzen werden. Jens Lütjen, DAVE-Partner, Robert C. Spies Hamburg und Bremen: „Der Zeitpunkt, um Highstreet-Immobilien zu verkaufen ist gegenwärtig attraktiv – da es keine Umkehr der Entwicklung aufgrund des Online-Handels geben wird, ist hier aktuell ein Desinvestment – noch – ratsam. Wir sehen, dass viele unserer Kunden den Markt der Highstreet-Immobilien zunehmend kritischer sehen und ihren Investitionsschwerpunkt deutlich in Richtung Fachmarktzentren verlagern.

Highstreet-Portfolien werden nach Angaben von DAVE in den nächsten Monaten und Jahren neu bewertet. Axel Quester, DAVE-Partner, Armin Quester Immobilien Duisburg, zur zukünftigen Entwicklung: „Kürzer laufende Verträge, zu erwartende Mietnachlässe bei Verlängerungen und Neuvermietung sowie Risikoabschläge für zu erwartende Revitalisierungen und Leerzeiten werden zu höheren Renditen führen und damit auch das Highstreet-Investment wieder attraktiver machen.“

Des Weiteren können laut DAVE in die Jahre gekommene Büroimmobilien, die sich häufig an Ausfallstraßen von Städten befinden, „neu gedacht“ und damit aufgewertet werden. Die meist aus den 1960-iger bis 1980-iger Jahren stammenden Bürogebäude liegen oft verkehrsgünstig am Rand der City und verfügen über große Parkplätze. Lütjen: „Für diese nicht mehr zeitgemäßen Immobilien ist eine Umwidmung in Wohnen meist wenig attraktiv, da sie als Wohnlagen nicht optimal sind. Sie eignen sind aber häufig hervorragend für Module im Bereich der City Logistik.“

So können auf den vorhandenen Parkplätzen oder in den entkernten, mit Rolltoren neu versehenen Erdgeschossen beispielsweise City Hubs entstehen. Aufgrund der Logistikansiedlung werden auch die Büroflächen für neue Zielgruppen attraktiv. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Werthaltigkeit einer Immobilie nicht nur erhalten, sondern gesteigert und Potenziale genutzt werden können“, so Lütjen abschließend.









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