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05.12.2018 Erfolgsstory O-Werk Bochum: Ex-Opel-Verwaltung vollvermietet

Bildquelle: Landmarken AG
Das O-Werk schreibt das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte: Nach der Ruhr-Universität Bochum, die rund die Hälfte der Flächen im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Opel-Werks belegen wird, steht mit dem rasant wachsenden Online-Fachmarkt babymarkt.de der zweite große Mieter fest. Damit ist das denkmalgeschützte Gebäude im Stadtteil Laer, das als Zeitzeuge für den Wandel von der Industrie- zur Wissensregion steht, bereits vollvermietet.

Die zum Tengelmann-Konzern gehörende babymarkt.de GmbH mietet mit rund 7.000 m² die Hälfte der Mietfläche im Gebäude und wird die drei oberen Etagen komplett belegen. Der Mietvertrag ist langfristig auf 16 Jahre angelegt und sieht die Übergabe der Mietfläche in der ersten Jahreshälfte 2020 vor. In den offen und großzügig geschnittenen Büroräumen werden Mitarbeiter zusammenkommen, die bislang auf mehrere Standorte im Dortmunder Westen verteilt sind. Insgesamt plant das stark wachsende Unternehmen, rund 350 Mitarbeiter am neuen Standort zu beschäftigen.

„Mit seiner Agilität und der Fähigkeit zur ständigen Weiterentwicklung passt babymarkt.de hervorragend in das Konzept unseres Innovation Campus“, sagt Norbert Hermanns. „Das Unternehmen gehört zu den innovativsten Wachstumsfirmen Europas und agiert dabei verantwortungsbewusst und nachhaltig“, so der Landmarken-Vorstand und Eigentümer des O-Werks.

„Es war nicht leicht, ein geeignetes Gebäude im Ruhrgebiet zu finden. Umso mehr freuen wir uns, mit dem O-Werk alle Mitarbeiter an einem Ort vereinen zu können, der unseren Innovationsgedanken fördert und eine direkte Kommunikation mit allen Abteilungen zulässt“, sagt Bastian Salewsky, Geschäftsführer der babymarkt.de GmbH. „Auch die Nähe zu unserem aktuellen Standort in Dortmund war für unsere Entscheidung bedeutsam – wir bleiben unserer Heimat, dem Ruhrgebiet, treu.“

Die weithin sichtbare Landmarke O-Werk, die von der Landmarken AG im Auftrag der „O-Werk Bochum Verwaltung“ GmbH und Co. KG zu einem Innovation Campus umgewandelt wird, symbolisiert damit umso mehr die Weiterentwicklung und Zukunft des Standorts. Wo früher klassische Büroflure dominierten, werden moderne Büro- und Kommunikationsflächen mit Maker Spaces für kreatives und flexibles Arbeiten entstehen.

Weil sich der gemeinsam mit RKW Architektur + aus Düsseldorf geplante Innovation Campus einer großen Anziehungskraft erfreut, soll das Konzept nun ausgeweitet werden. „Wir hatten so viele Mietinteressenten, dass wir bereits weitere Grundstücke reserviert haben“, sagt Nadine Krotscheck, Projektleiterin der Landmarken AG, die schon frühzeitig in Gespräche über eine Erweiterung mit der Stadt und der Bochum Perspektive 2022 eingestiegen ist. Die Flächen mit einer Gesamtgröße von etwa 20.000 m² stoßen unmittelbar nördlich und westlich an das denkmalgeschützte O-Werk.
Denkbar sind hier zukunftsorientierte Büroneubauten mit Mietflächen ab 1.000 m² aufwärts, die als O-Werk II und III entwickelt und nach Mieterwünschen gestaltet werden können.

Insgesamt können so bis zu 40.000 m² Mietfläche für die Wirtschaft der Region entstehen. Konkrete Studien zur Bebauung dieser Erweiterungsflächen hat die Landmarken AG bereits in Auftrag gegeben. Eine Fertigstellung kann ab 2020 möglich sein.

Die ehemalige Opel-Verwaltung wird somit zum O-Werk I. Der aktuell auf dem Dach angebrachte Schriftzug „HOW LOVE COULD BE“, der die Weiterentwicklung und Zukunft der Stadt symbolisiert, wird irgendwann weiterziehen. Das O-Werk selbst aber wird bleiben und die Zukunft gestalten: als anerkannter Campus für Innovationen im Ruhrgebiet.







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