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06.12.2018 Entwicklungsgrundstücke in der Hansestadt Wismar zu verkaufen

Im künftigen neuen Stadtgebiet „Lübsche Burg Ost“ der Hansestadt Wismar stehen derzeit insgesamt zwölf Entwicklungsgrundstücke auf fünf ausgewiesenen Bauflächen zum Verkauf. Zu dem 106.700 m² umfassenden Gesamtareal „Lübsche Burg Ost“ gehört neben dem jetzt ausgeschriebenen Mischgebiet auch ein reines Wohngebiet, das bereits seit Anfang 2018 für den Bau von Wohn- und Einfamilienhäusern freigegeben ist.

Die W&N Immobilien-Gruppe, die als Projektentwickler und Vertriebsgesellschaft bundesweit aktiv ist, hatte für die Hansestadt den Grundstücksverkauf abgewickelt und veräußert nun auch die ersten Baufelder im 17.700 m² großen Mischgebiet, das Teilbereiche für verschiedene Formen des Wohnens vorsieht, etwa für Familien, Senioren oder Studenten, und weitere Flächen für die Büro- und Gewerbenutzung. Das Mischgebiet liegt östlich des bereits im Bau befindlichen Wohnareals und bietet über die angrenzende Lübsche Straße eine direkte Anbindung an die Wismarer Innenstadt. Damit ist eine nahe städtische Infrastruktur gegeben. Die Durchmischung soll sich in der Aufteilung der geplanten Gebäude widerspiegeln, zum Beispiel durch Büro- oder Praxisflächen im Erdgeschoss von Wohn- und Apartmenthäusern. Alternativ sind in Parterre-Lagen auch Seniorenwohnungen oder gesellschaftliche Einrichtungen wie Kindergärten oder Pflegestationen denkbar. Es sind aber auch Gebäude mit ausschließlich Büros oder gewerblichen Nutzungen geplant.

Ziel ist es, über die Durchmischung ein lebendiges neues Stadtquartier zu schaffen. Die Flächen der Parzellen liegen zwischen 1.500 m² und 4.200 m² und können auch zusammenlegt werden. Dabei belaufen sich die Baufeldpreise insgesamt auf Volumina zwischen 452.000 bis 971.000 Euro. „Entscheidend für das Mischgebiet ist, dass die Investoren ein erfolgversprechendes Nutzungskonzept für eine ‚gesunde‘ Durchmischung vorlegen“, erläutert Knud Wilden, Geschäftsführer der W&N Immobilien-Gruppe, die die Entwicklung des Areals mit verschiedenen Investoren koordiniert.

Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar: „Hier soll ein neuer, attraktiver Stadtteil von Wismar entstehen und so den bereits vorhandenen vielfältigen Wohnungsmarkt zusätzlich bereichern. Wir freuen uns über passende Projektentwicklungen von Akteuren aus der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Hansestadt Wismar ist nicht nur Welterbestadt mit viel historischem Flair und wachsenden Tourismuszahlen – allein 2017 stiegen diese um 15,9 % – sie ist mit der höchsten Industriearbeiterdichte Mecklenburg-Vorpommerns auch ein wichtiger Wirtschaftsstandort.“

Auch die Wirtschaftsförderung von Mecklenburg-Vorpommern begrüßt das Vorhaben und erwartet ökonomische Zuwächse für die aufstrebende Küstenregion. Diese verfügt bereits als Standort für die Branchen Holz, Tourismus, Maritime Wirtschaft, Logistik und Wissenschaft über prosperierende Märkte. „Einen besonderen Schub für die industrielle Entwicklung ist aktuell auch der Eigentümerwechsel der Wismarer Werft, denn die MV Werften sind im Begriff, die größten in Deutschland gebauten Kreuzfahrgastschiffe in Wismar zu fertigen. Von dieser Situation werden die mittelständischen Unternehmen stark profitieren und es werden weitere Arbeitsplätze entstehen, so Michael Sturm, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern Invest in MV GmbH. Außerdem prägt die Hochschule Wismar mit insgesamt 34 Bachelor- und 37 Master-Studiengängen in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Gestaltung den Standort.

Ein aufwendiges Bieterverfahren ist für den Erwerb der neuen Baugrundstücke nicht erforderlich, allerdings muss das vorgesehene Projekt dem Bebauungsplan entsprechen.








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