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11.12.2018 Prime Global Cities Index: Knight Frank veröffentlicht Prognose für 2019

Die zunehmenden Regulierungen auf dem Immobilienmarkt, die steigenden Finanzierungskosten, die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit und ein hohes Neugeschäftsvolumen in einigen Märkten belasten die Spitzenpreise.

Laut des Prime Global Cities Index der internationalen Immobilienberatungsgesellschaft Knight Frank, der die Entwicklung der Spitzenpreise in 43 Städten weltweit abbildet, steigen die Preise für Luxusimmobilien so niedrig wie seit 2012 nicht mehr. Ende 2018 liegt die Differenz zwischen der höchsten und der schwächsten Performance in Bezug auf das jährliche Preiswachstum in den einzelnen Märkten bei 25 Prozentpunkten.

2019 wird ein Rückgang auf 16 Punkte durch die Angleichung der Ausreißer erwartet. Mit der Normalisierung der Geldpolitik verändern sich die wirtschaftlichen Gegebenheiten, hinzukommen geopolitische Unsicherheiten – aber in den Risiken liegen auch Chancen. Die Nachfrage wird positiv bleiben und die tatsächlichen Werte der Städte bleiben weiterhin ein wichtiger Treiber.

An der Spitze Rangliste der in der Prognose aufgeführten Top 15 stehen 2019 die wichtigsten europäischen Städte Madrid, Berlin und Paris. Märkte wie Hongkong und Singapur, in denen 2018 neue Regulierungen eingeführt wurden, werden 2019 im Ranking absteigen, da Käufer und Immobilienentwickler die neuen Steuern berücksichtigen werden. Vancouver, das ebenfalls in diese Kategorie fällt, ist die Ausnahme von der Regel. In Vancouver – hauptsächlich aufgrund der Erhöhungen der ausländischen Käufer- und Stempelsteuer zu Beginn des Jahres 2018 der schwächste Spitzenmarkt im laufenden Jahr – werden sich die Spitzenpreise 2019 voraussichtlich stabilisieren, weil lokale Käufer Investitionschancen entdecken.

Mit Prognosen von 0 % bis 2 % liegen Sydney, London und New York im Mittelfeld der 15 Städte. In Sydney wird der Markt durch einen Mangel an neuen Angeboten gestützt. In London wurden die Änderungen der Stempelsteuer inzwischen vollständig übernommen, was darauf hindeutet, dass sich die Aktivität verstärken könnte, sobald die politische Unsicherheit in Bezug auf den Brexit nachlässt.

In New York heben das Wirtschaftswachstum sowie die Schaffung von Vermögen die hohen Fertigstellungsraten auf, die in den letzten Jahren auf dem Spitzenmarkt beobachtet wurden.








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