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11.12.2018 Co-Living: PROJECTS erhält über zwei Mio. Euro

Der Co-Living-Anbieter PROJECTS schließt seine zweite Finanzierungsrunde erfolgreich ab und erhält von dem italienischen Venture Capital Unternehmen P101 SGR über zwei Millionen Euro. Zuvor hatten Gründer und Business Angel Florian Swoboda (Movinga, Homebell) und der Immobilieninvestor Jakob Mähren rund 500.000 Euro Startkapital investiert. Nach nur 18 Monaten seit Gründung betreibt das stark wachsende Start-up bereits eigene Co-Living-Communities in den angesagtesten Wohnlagen Berlins, wie Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain und Ostkreuz. Das frische Kapital soll für die Expansion des Geschäftes zunächst nach Italien und Frankreich eingesetzt werden. In den kommenden fünf Jahren werden so 5.000 neue Co-Living-Wohnräume entstehen. Mittelfristig soll PROJECTS zu einer globalen Marke aufgebaut werden, mit Co-Living-Communities auf allen Kontinenten.

Markt für Co-Living boomt

Weltweit entstehen immer mehr Co-Living-Projekte, vor allem in den USA, Asien und Indien. Zu den erfolgreichsten Co-Living-Unternehmen gehören WeLive und Common – beide aus den USA. Common konnte zuletzt Investitionen von 40 Millionen US-Dollar einwerben. In Deutschland trifft PROJECTS auf einen noch weitgehend unerschlossenen Markt. Gerade Berlin mit seiner internationalen Start-up-Szene und dem angespannten Wohnungsmarkt bietet sich aber für diese Wohnform besonders an.

Ein Grund, warum sich PROJECTS entschieden hat die ersten Communities in der Hauptstadt zu gründen. Der anhaltende Zuzug in die globalen Metropolen wird dazu führen, dass die Nachfrage nach Co-Living-Wohnmöglichkeiten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark steigen wird. Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten lassen sich Co-Living-Communities effizienter bewirtschaften als Individual-Wohnungen.
Giuseppe Donvito, Partner bei dem Investor P101 Venture Capital SGR: „PROJECTS bedient einen globalen Lifestyle-Trend, der sich immer weiter im Markt durchsetzen wird. Wer stilvoll, unkompliziert und flexibel in Städten leben möchte, für den ist Co-Living so etwas wie ein real gewordenes urbanes Utopia. Eine absolute Win-Win Situation für den Mieter, den Immobilienbesitzer, für PROJECTS und für uns als Investor.“

Full-Service plus Gemeinschaftsgefühl

Die Kunden von PROJECTS sind zwischen 22 und 30 Jahre alt. 70 Prozent der Community-Mitglieder in Berlin kommen aus dem Ausland, 30 Prozent aus Deutschland. Das Start-up bietet diesen jungen, gut ausgebildeten und viel reisenden Berufstätigen stylische und komfortable Zimmer in einer Co-Living-Community zur Miete. Die Zimmer, Küchen und Gemeinschaftsräume sind hochwertig und voll möbliert. WLAN, Wasser, Strom, Versicherung bis hin zu Netflix, Handtücher und Bettwäsche sind ebenso inklusive wie der Reinigungsservice. Für den Community-Bewohner bedeutet das: kein Schlangestehen für eine Wohnung, Fahrten zu Einrichtungshäusern, stundenlanges Warten in Servicehotlines oder Diskussionen mit der Hausverwaltung entfallen. Für alle anderen Fragen und für Tipps zum Leben in der neuen Stadt steht in jeder Community zusätzlich ein eigener Community Manager als Ansprechpartner zur Verfügung.

„Das Besondere an unserem Konzept ist, dass wir um jede unserer Immobilien eine eigene Community aufbauen. Wer zu uns kommt ist weltoffen, beruflich viel unterwegs, legt Wert auf Stil, Qualität und Individualität, genießt es aber auch, sich von anderen mit einem ähnlichen Mind-Set inspirieren zu lassen oder einfach eine gute Zeit zu verbringen. So entsteht über die Zeit ein richtiges globales Netzwerk“, sagt Luca Bovone, der 2017 zusammen mit Giorgio Ciancaleoni PROJECTS gegründet hat und gemeinsam die Geschäfte leitet.

Hohe Anreize für Immobilieneigentümer

Für die Immobilieneigentümer bietet das Co-Living-Konzept drei zentrale Vorteile: eine langfristige und hochwertige Flächenauslastung, eine zentrale Steuerung der Weitervermietung durch den Hauptmieter PROJECTs und die Erzielung höhere Mieteinnahmen auf gleicher Fläche.







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