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19.07.2019 Teherani‘s Innovationsbogen als Symbol für das moderne Augsburg

Visualiserung Innovationsbogen. Fotocredit: WALTER Beteiligungen und Immobilien AG (WBI)
Er wird nach seiner Verwirklichung ein Symbol für das moderne Augsburg sein – der „Innovationsbogen“ am Eingang zum Innovationspark. Auf dessen südlichstem Baufeld soll er entstehen, wenn es nach dem einstimmigen Votum eines mit hochkarätigen Fachleuten besetzten Beratergremiums des Bauherrn, der WALTER Beteiligungen und Immobilien AG (WBI), geht. Der „Innovationsbogen“ treffe als „Symbiose aus herausragender internationaler Architektur, Energieeffizienz und maximaler Flexibilität“ exakt die Philosophie des Innovationsparks und vermittelt eine hohe Glaubwürdigkeit“, begründen die Experten ihre Entscheidung. Der Entwurf dazu stammt von Hadi Teherani Architects, Hamburg.

Fünf international renommierte Architektur-Büros hatten sich mit einfallsreichen Arbeiten an dem Auswahlverfahren für ein Gebäude beteiligt, das auf dem Baufeld 38 das Eingangstor zum Innovationpark darstellt und deshalb einen besonderen Stellenwert für die Entwicklung des gesamten Innovationsparks einnimmt.

Um die beste Lösung dafür zu finden, hat die WBI zusammen mit der Stadt Augsburg ein fachkundiges Beratergremium unter Vorsitz von Stadtheimatpfleger Prof. Hubert Schulz berufen. Diesem gehörten neben Mitgliedern der Fraktionen des Stadtrats sowie Vertretern des Bauherrn auch Stadtbaurat Gerd Merkle sowie Frau Prof. Anne Beer als Vorsitzende des Baukunstbeirats der Stadt Augsburg an.

Sie waren sich in ihrer Entscheidung einig und zeigten sich in der Begründung geradezu begeistert vom Entwurf von Hadi Teherani Architects. Unter anderem unterstreiche er den „Landmark-Charakter“ des Projekts und schaffe ein einzigartiges Symbol für den Innovationspark. Darüber hinaus zeichne er sich durch „hohe Qualität in der Landschaftsplanung, maximale Flexibilität und Flächeneffizienz“ aus. Dies stehe auch für Nachhaltigkeit als Leitidee für die Projekte, die im Innovationspark ihre Heimat finden sollen.

„Der Süden Augsburgs entwickelt sich immer weiter zu einem High-Tech-Standort mit einer hervorragenden Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Entsprechend begehrt sind die Flächen im Innovationspark, einem der wichtigsten Entwicklungsprojekte in Augsburg. Der architektonisch herausragende Innovationsbogen bietet nun weiteren Unternehmen die Möglichkeit, von den Synergieeffekten zu profitieren“, fasst Eva Weber, Wirtschaftsreferentin und 2. Bürgermeisterin der Stadt Augsburg zusammen.

Hadi Teherani, 1954 in Teheran geboren, aufgewachsen in Hamburg, ist ein vielfach international ausgezeichneter deutscher Architekt und Designer. Seine Bauten wie der erste „grüne“ Bahnhof Deutschlands am Frankfurter Flughafen oder die Kölner Kranhäuser am Rheinufer sind wie viele andere seiner internationalen Projekte zu weithin beachteten Landmarken geworden. Abu Dhabi, Berlin, Dubai, Hamburg, Istanbul, Kopenhagen, Rom und Teheran gehören zu den Metropolen, für die sein Team plant, ebenso wie Moskau und Mumbai. In seinem Werkverzeichnis finden sich ebenso E-Bikes, Ledersitzmöbel, eine modulare Küche, Leuchten, Showrooms und Flagship Stores wie Hochhäuser, Unternehmenszentralen, Behörden, Einkaufswelten, Börsen, Bahnhöfe, Schulen und Universitäten. In den letzten Jahren hat Hadi Teherani Architects vor allem innovative Konzepte für einen nachhaltigen urbanen Wohnungsbau entwickelt und realisiert.

Die WALTER Beteiligungen und Immobilien AG hat insgesamt 10 Baufelder mit 70.000 m² Grundstücksfläche und einem Baurecht von 130.000 m² für die künftige Norderweiterung des Innovationsparks zwischen der Bundesstraße 17 und der Universität Augsburg erworben. Dort sollen in den nächsten Jahren vor allem Einrichtungen und Institutionen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Unternehmen aus der Hightech-Branche angesiedelt werden.

Vorstand Dr. Ralf Walter rechnet bereits im kommenden Jahr mit einer Baugenehmigung für den „Innovationsbogen“. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2022 geplant.






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