News

Wer sich kümmert, wird belohnt

DO DEUTSCHE OFFICE AG
Interview mit Jürgen Overath und Alexander von Cramm, Vorstandsmitglieder der DO Deutschen Office AG

Sie sind Mitglieder des Vorstandes der aus einer Fusion im Januar dieses Jahres neu hervorgegangenen DO Deutsche Office AG. Bitte schildern Sie uns die Hintergründe dieser Unternehmensverschmelzung und die Motive, die zu dieser Entscheidung führten.

Jürgen Overath: Die neue Gesellschaft ist entstanden durch den Zusammenschluss der Prime Office REIT-AG und der OCM German Real Estate Holding (German Acorn), die jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten in deutschen Büroimmobilien investiert haben. Durch die Fusion verfügen wir heute über ein geografisch in Deutschland gut verteiltes Portfolio mit jetzt 54 Immobilien und einem Marktwert von 1,9 Mrd. Euro. Damit haben wir als eines der führenden Büroimmobilienunternehmen in Deutschland mit Fokus auf Metropolregionen eine sehr gute Ausgangsposition.

Alexander v. Cramm: Aus Sicht der ehemaligen Prime Office gab es zwei Hauptmotive für diese Fusion: Zum einen beabsichtigten wir eine Veränderung unserer Strategie, indem wir uns von einem risikobehafteten Single-Tenant-Portfolio in Richtung eines Bestandes mit überwiegend Multi-Tenant-Immobilien entwickeln. Das haben wir zum großen Teil bereits erfolgreich umgesetzt. Auf der anderen Seite waren unsere Marktkapitalisierung und auch die Profitabilität nicht ausreichend, um für den Kapitalmarkt nachhaltig attraktiv zu sein. Beides beabsichtigen wir durch den Merger und weitere Akquisitionen zu vergrößern, um auch unserer Aktie für die Zukunft mehr Potential zu geben. Zudem ist uns eine solide Finanzierungsstruktur mit attraktiven Konditionen wichtig, die bei konservativem Verschuldungsgrad attraktiver wird, je diversifizierter und größer das Portfolio ist. Aktuell liegen wir bei einem durchschnittlichen Fremdkapitalzins von etwa 3,5 %.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe oder im E-Paper.

mehr (10/2014, DEAL-Magazin)

Interview mit Thomas Hohwieler

STRABAG REAL ESTATE GOES INTERNATIONAL

Herr Hohwieler, das Jahr 2014 fing mit dem Gewinn mehrerer Auszeichnungen für die Tanzenden Türme an der Hamburger Reeperbahn besonders gut für Sie an. Hat es sich im bisherigen Verlauf ähnlich gut für Ihr Haus entwickelt?

Thomas Hohwieler: Das Jahr 2014 war für uns aus mehreren Gesichtspunkten bislang ein sehr gutes Jahr. Zum einen weil es gelungen ist, nicht nur unsere Großimmobilien UPPER WEST und Tanzende Türme, die wir in den letzten Jahren entwickelt haben, zwischenzeitlich zu veräußern. Zusätzlich konnten wir auch das ein oder andere Projekt, das wir zum Brot-und-Butter-Geschäft zählen, also Projekte bis ca. 80 Mio. Euro, am Investmentmarkt platzieren. Zum anderen ist es auch gelungen, neue markante Projektstandorte für uns zu akquirieren, so dass unsere mittelfristige Perspektive für ein weiterhin erfolgreiches Geschäft aus heutiger Sicht gesichert ist.

Hat der MIPIM-Award auch internationale Resonanz für Sie gehabt und neue Geschäftschancen generiert?

Thomas Hohwieler: Grundsätzlich freuen wir uns über jeden Preis, den unsere Projektentwicklungen erhalten, sehr. So waren wir zum Beispiel außerordentlich erfreut, als wir gegen starke Konkurrenz den Immobilien Manager Award für die Tanzenden Türme in diesem Jahr gewannen. Der MIPIM-Award war nicht zuletzt deshalb besonders wichtig für uns, weil er uns dabei unterstützt, national aber eben auch international als Projektentwicklungsunternehmen noch bekannter zu werden. Der MIPIM-Award hat uns somit geholfen, die STRABAG Real Estate als das deutsche Projektentwicklungsunternehmen mit Konzernhintergrund gleichfalls international zu etablieren. Wir erhalten seither immer wieder internationale Investorenanfragen, zudem haben wir das ein oder andere Projekt in der Zwischenzeit international angeboten bekommen.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe oder im E-Paper.

mehr (10/2014, DEAL-Magazin)

Interview mit Roland Holschuh, Commerz Real

NEUES POTENTIAL MIT ASSET MANAGEMENT

Herr Holschuh, als Vorstandsmitglied verantworten Sie in Ihrem Haus den Bereich Real Estate. Bitte geben Sie uns einen Überblick, welche Geschäftsfelder und Märkte dieser Bereich umfasst.

Roland Holschuh: Mein Ressort umfasst grob gesagt das Asset Management, den An- und Verkauf sowie die Bautätigkeiten rund um unsere Investmentimmobilien. Wir sind hier grundsätzlich auf zwei Schienen unterwegs. Einerseits haben wir das Finanzierungs- und Leasinggeschäft und andererseits das Investmentgeschäft, welches für drei mögliche Exitkanäle Immobilieninvestments tätigt. Das sind erstens der hausInvest als unser größter Einzelfonds, zweitens die unternehmerischen Beteiligungen und drittens institutionelle Clubdeals. Ich bin über alle Märkte hinweg national und international für diese Immobilien verantwortlich. Die Aufgaben konzentrieren sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Ankauf über die Aufnahme ins Portfolio, das laufende Asset Management, weiter über das Refurbishment und die Erweiterung bis zum Verkauf. Wir haben entschieden, uns an dieser Stelle zu verstärken. Für uns ist das Asset Management eine Königsdisziplin, nicht die alleinige, aber durchaus eine sehr wichtige und strategische Disziplin. Wir haben schon lange erkannt und darauf hingearbeitet, dass wir dort eine strategische Stärke haben, die wir weiter ausbauen wollen. Andererseits besteht die Herausforderung, weitere Assets in den jetzt doch sehr teuren Märkten zu akquirieren. Der zweite Immobilienvorstand wird sich darum ganz auf das Transaktionsgeschäft konzentrieren, während mein Fokus künftig das Asset Management ist. Beide Aufgabenbereiche verdienen eine ungeteilte Aufmerksamkeit und Verantwortung auf der obersten Managementebene. Unser gemeinsames Ziel wird es sein, mit den Immobilien über den gesamten Investitionszyklus Werte zu schaffen – sowohl für unsere Anleger als auch für die Nutzer der Objekte.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe oder im E-Paper.

mehr (10/2014, DEAL-Magazin)

römer partner architektur im Gespräch

WETTBEWERBE GEWINNEN IST DAS EINE ...

Herr Römer, bitte stellen Sie Ihr Architekturbüro und die Historie Ihres Büros kurz vor.

Bernd Römer: Nach 20 Jahren Mitgesellschafter eines Architekturbüros war es an der Zeit, eine Veränderung zu vollziehen, denn „die einzige Konstante ist die Veränderung.“ (Heraklit von Ephesus) Von Zeit zu Zeit ist eine Veränderung notwendig und belebend, und dafür war die Zeit damals reif. Ich hatte die Möglichkeit, neue Wege zu gehen, um auch andere Qualitäten zu schaffen. Gemeinsam mit Stephan Kögeler habe ich dann 2007 die Gesellschaft römer partner architektur gegründet.

Stephan Kögeler: Es war eigentlich ein fließender Übergang. Wir sind mit acht Mitarbeitern gestartet und seitdem kontinuierlich gewachsen. Zum einen durch die Teilnahme an ausgesuchten Wettbewerben, zum anderen über eine stetige Akquisition von Projekten. Aktuell beschäftigen wir zwölf Mitarbeiter, ausschließlich Architekten und Architektinnen. Das Spektrum unserer Arbeit reicht von großvolumigen Bauvorhaben bis zu eher kleineren, dafür sehr hochwertigen Architekturaufgaben.

Bernd Römer: Natürlich hat man nach so langer Zeit in der Architekturszene entsprechende Netzwerke, so dass kurz nach der Neugründung schon die ersten Teilnahmen an Wettbewerben folgten. So gewannen wir 2008 den ersten Preis beim Einladungswettbewerb Baufeld 6 im Rheinauhafen Köln. Es war etwas ganz Besonderes, nach den bereits realisierten Projekten in diesem Stadtteil wie „die Wohnwerft 18.20“ und die Bürotürme „pier 15„ den Auftrag für ein drittes Projekt, Wohnungsbauprojekt „Im Zollhafen“, zu erhalten. Die Wohnwerft wurde mehrfach prämiert und ist für uns bis heute noch ein ungewöhnliches, tolles Wohnkonzept. Auch diesen Entwurf hatte ich damals schon gemeinsam mit Stephan Kögeler entworfen. 2008 durften wir das neue Verwaltungsgebäude des 1. FC Köln am Geißbockheim gestalten und erhielten für diese Arbeit 2010 den Kölner Architektenpreis. Es folgten weitere Wettbewerbserfolge wie der Realisierungswettbewerb „Altes Postgelände München“. Mit Sicherheit sind das auch die Ergebnisse einer positiven Veränderung.

Stephan Kögeler: Trotz allem sind wir kein klassisches Wettbewerbsbüro und nehmen nur an ausgesuchten, eingeladenen Wettbewerben teil, die uns Spaß machen. In der jüngeren Vergangenheit ist die Quote etwas höher und führt erfreulicherweise auch vermehrt zum Erfolg. Nur alleine davon kann jedoch kein Büro in unserer Größe existieren. Die meisten Arbeiten sind daher kontinuierliche Aufträge an Projekten, überwiegend im Wohnungs- und Gewerbebau.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe oder im E-Paper.

mehr (10/2014, DEAL-Magazin)

Architektonisch einzigartiges Lighthouse in Hamburg

BEAM ME UP!

Das Hamburger Bauunternehmen HC HAGEMANN präsentiert mit dem Lighthouse ein bisher nie dagewesenes Wohnerlebnis: 360° Panorama-Aussicht auf über 200 m2 Wohnfläche in einer Höhe von 20 Metern. Die Idee für diese Wohnform entwickelte Firmeninhaber Arne Weber auf dem Leuchtturm Großer Vogelsand in der Deutschen Bucht. Gemäß der Tradition, bewährtes Knowhow und innovative Kraft zu verbinden, setzt HC HAGEMANN mit dem Lighthouse-Projekt nun ein neues Zeichen.

In dem ausgedienten Leuchtturm Großer Vogelsand plante Unternehmer Arne Weber bereits 2003 ein kleines Hotel. Begeistert von der Aussicht, kam ihm der Gedanke, dieses Wohngefühl in Form eines einzigartigen Hauskonzeptes auch an anderen Orten erlebbar zu machen. Stetig entwickelten Arne Weber und sein Team die Idee zum praxisnahen Konzept weiter – jetzt endlich ist der Bauantrag fertig. Noch eine Unterschrift, und er wird eingereicht. Dann kann das einzigartige Wohnprojekt in Hamburg realisiert werden.

Zentrales Element des Lighthouse ist eine 12 bis 20 Meter hohe Spannbetonröhre, auf der eine 230 m2 große Wohnplattform ruht. Von hier aus präsentiert sich dem Bewohner eine einzigartige Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Ein gläserner Aufzug und eine im Betonschaft versteckte Treppe erschließen die Wohnebene. Der Wohnraum lässt sich um den Kern herum vollkommen frei gestalten: Ob Loftartig offen oder mit einzelnen Räumen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe oder im E-Paper.

mehr (10/2014, DEAL-Magazin)
Leserumfrage
Wir schätzen Ihre Expertenmeinung!
Hier ist unsere Leserumfrage:
schnell & unkompliziert
Jetzt starten!